Lieferbedingungen

Mit den Lieferbedingungen befasst man sich normalerweise erst, wenn es Probleme gibt. Es ist jedoch sinnvoll, schon vorher einmal einen Blick darauf zu werfen. Denn diese Bedingungen akzeptieren Sie, wenn Sie ein Textil zur Bearbeitung abgeben.
Die Lieferbedingungen müssen in jeder Reinigung gut sichtbar ausgehängt sein.

1. Textilreinigung

wird sachgemäß und schonend durchgeführt.


2. Mängel an eingeliefertem Reinigungsgut

Der Textilreiniger ist nicht verantwortlich für Schäden, die durch die Beschaffenheit des Reinigungsgutes verursacht werden und die er nicht durch eine fachmännische Warenschau erkennen kann (z.B. Schäden durch ungenügende Festigkeit des Gewebes und der Nähte, ungenügende Echtheit von Färbungen und Drucken, Einlaufen, imprägnierungen, frühere unsachgemäße Behandlung, verborgene Fremdkörper und
andere verborgene Mängel). Dasselbe gilt für Reinigungsgut, das nicht oder nur begrenzt reinigungsfähig ist, soweit es nicht entsprechend gekennzeichnet ist oder der Textilreiniger dies durch fachmännische Warenschau nicht erkennen kann.

3. Rückgabe

des Reinigungsgutes erfolgt gegen Aushändigung der Auftragsbestätigung (z.B. Ticket, Abholbeleg). Andernfalls hat der Kunde seine Berechtigung zu beweisen. Bei Rückgabe des Reinigungsgutes ohne Abholschein, hat der Kunde ein Formular auszufüllen mit dem er durch seine Unterschrift bestätigt, dass es sein Eigentum ist.

Da dieses Formular von uns aufbewahrt und archiviert werden muß um spätere Ansprüche (z.B. durch Wiederauffinden des Abholscheines) auszuschließen, erlauben wir uns eine Mehraufwandgebühr von 2,-€ zu berechnen.

Der Kunde muss das Reinigungsgut innerhalb von 3 Monaten nach dem vereinbarten Liefertermin abholen. Geschieht dies nicht innerhalb eines Jahres nach diesem Termin, und ist dem Textilreiniger der Kunde oder seine Adresse unbekannt, so ist er zur gesetzlich vorgesehen Verwertung berechtigt, es sei denn, der Kunde meldet sich vor der Verwertung.
Solche Kleidungsstücke, deren Erlös die Kosten des genannten Verwertungsverfahrens nicht übersteigt, können wirtschaftlich vernünftig und freihändig verwertet werden. Der Kunde hat Anspruch auf einen etwaigen Verwertungserlös.                                                         

4. Bei Mängel am ausgelieferten Reinigungsgut


hat der Kunde zu beweisen, dass das Reinigungsgut vom Textilreiniger bearbeitet wurde, z.B. durch Vorlage der Auftragsbestätigung oder des Tickets. Offensichtliche Mängel oder Falschlieferungen müssen innerhalb von 2 Wochen gerügt werden.

5. Haftung des Textilreinigers   

Soweit wir - gleich aus welchem Rechtsgrund - haften, kann nur Geldersatz verlangt werden. Bei einer mangelhaften Reinigungsleistung an der Textilie haften wir nach geltenden allgemeinen gesetzlichen Regelungen der Nachbesserung. Im Falle des Schadenersatzes haften wir nach den allgemeinen gesetzlichen Schadens- und Verschuldensregeln für den beim Kunden eingetretenen Schaden. Im Fall eines Verlustes einer Textilie haften wir für den beim Kunden entstandenen Schaden nach den allgemeinen gesetzlichen Schadens- und Verschuldensregeln. 



(Die Lieferbedingungen des Deutschen Textilreinigungsgewerbes entsprechend der Konditionenempfehlung des Deutschen Textilreinigungsverbandes)